A-Jugend: Drei Punkte hart erarbeitet und drei Punkte gratis dazu

Während noch vor Ostern Geduld gegen die wehrhaften Gastgeber aus Flintbek gefragt war, bekommen wir ein nachträgliches Ostergeschenk aus Neumünster, da

am 14.04. Gadeland/Gut Heil Neumünster nicht antritt und somit die Wertung mit 5:0*) für uns erfolgt.

Zur Nachberichterstattung:

Beim Spiel am 25.03. in Flintbek waren die Vorzeichen indes nicht optimal, denn neben hohem Krankenstand war unser Kader  extrem ausgedünnt, da wir auch den parallel spielenden Herrenteams unsere personelle Unterstützung zu Teil werden lassen wollten.

Dabei hatten wir dann beim weitest entferntesten Gegner auch ausgerechnet Fahrunterstützung gebrauchen können, am Ende ein großes Dankeschön an Mark Fehlau, der seinen 9-Sitzer zum Spielertransfer zur Verfügung stellte und Niklas Tante, so dass wir mit 12 Spielern einigermaßen pünktlich am Sonntagnachmittag vor Ort waren.
Wir traten heute mit dem jüngsten Team der Saison an, kein einziger alter A-Jugendlicher an Bord, aber mit Simon, Ari, Serhat, Talys, Mika, Ardian,  Kapitän Niclas und Alex, ein stabiler 2000er Rumpf und mit den furchtlosen Youngstern Andreas und  Matze sowie Drilon und Tobi, wollten wir uns den Herausforderungen stellen.
Der Gegner hatte sich indes um drei Spieler aus der ersten Garnitur verstärken können und schien hoch motiviert, die beim Rückspiel verlorenen Punkte wieder zu holen.
Es dauert drei Minuten, bis eine Spieleröffnung Simons auf Ari erfolgt und dieser das runde Leder excellent auf Talys durchsteckt und dieser galant und eiskalt zugleich einnetzt.
Ein toller Auftakt, aber in der Folge sollte so wahnsinnig viel in der ersten Halbzeit nicht mehr passieren.
Die robuste und körperliche Spielweise behagte manchem unserer Spieler nicht. Dazu viel unnötiges Gerede einzelner mitteilungsbedürftiger gegnerischer Spieler und Supporter vom Spielfeldrand. Da ließen sich unsere Spieler auf keine Diskussion ein. Sehr gut. Erschwerend kam hinzu, dass der Platz sehr klein war. Hochstehende Gegner machten Spieleröffnungen demzufolge flach kaum möglich. Weite Abschläge führten zu nichts.
Die erste Halbzeit gehörte dann eher den Gastgebern, da mussten wir uns erst drauf einstellen, trotz vor Anpfiff erfolgter Besprechung. In der zweiten Halbzeit stellten wir Serhat in den Sturm, aber er konnte keine Endgeschwindigkeit (Platzgröße) aufnehmen. In der Folge schrabbeln unsere zum Teil hochkarätigen Chancen, auch nach Standards, knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei.
Am Ende blieb es bei einem auch nicht unverdientem Sieg für unser Team.
Auch solche Spiele muss man für sich entscheiden und auch die Chance sehen, daraus Erfahrungen zu sammeln, um für kommende Vergleiche besser gerüstet zu sein.
*) geändert/17.04.2018

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