Negativserie geht weiter – F2 verliert bei der KT

Bei der F2 ist der Wurm drin – diese Erkenntnis stand auch nach dem 3. Spieltag bei der Kaltenkirchener TS. 1:5 hieß es am Ende im Derby.

Auf ihren Zettel konnten Kerstin Kröhnert und Sven Firsching schließlich notieren, dass ihr Team von Beginn an spielerisch gut aufdrehte und die ersten zehn Minuten ein leichtes Übergewicht verbuchen konnte, aber es war doch mehr ein reines Kennenlernen.

Die Bramstedter starteten sofort mutig, man setzte bereits nach wenigen Minuten einen ersten Warnschuss. In der Folge entwickelte sich jedoch eine ausgeglichene Partie, in der beide Defensivreihen sehr sicher standen. Demzufolge gab es vor der Pause nicht viele klare Torchancen.

Das hohe Pressing und der direkte Weg zum KT-Tor führten aber zu nicht mehr als zu einer ordentlichen Chance. Weil obendrein beide Teams verbissen in die Zweikämpfe schritten, passierte in den Strafräumen lange Zeit auf beiden Seiten eher wenig – wenngleich das Spiel aufgrund der zahlreichen technisch versierten Spieler ansehnlich war.

Im Zentrum verloren die Gäste zudem immer mehr den Zugriff – und ließen die Kaltenkirchener stärker und stärker werden. Die größeren Räume wusste der Gastgeber auch gut zu nutzen, vor allem die quirligen Spieler machten aus neutraler Sicht mit ihren Dribblings richtig Spaß. Diese ließen reihenweise Gegenspieler aussteigen, machten immens Tempo und leitete einige gute Schussmöglichkeiten der Hausherren ein. Trotzdem gingen die Rolandstädter durch Mick mit 1:0 in Führung. Allerdings verstummte die Freunde ziemlich schnell, denn postwendend fiel das 1:1.

Viel mehr passierte im ersten Abschnitt, der mit 1:1 endete, nicht mehr.

Aus der Pause kamen die Gäste mit Lenni, der anstelle von Liam nun mitwirkte – und direkt gefährlich in Szene trat. Der zweite Abschnitt begann jedoch wie ein regelrechter Bad Bramstedter Alptraum: Während nach vorne weiterhin wenig bis nichts ging, weil unter anderem durchweg trotz guten Laufwege zu viele ungenaue Pässe gespielt wurden, leisteten sich die Kurstädter tief in der eigenen Zone kapitale Böcke. Neben krassen Fehlpässen war man durchweg zweiter Sieger im Eins-gegen-Eins, sah zunehmends mehr und mehr die Hacken der Gegenspieler. Die BT-Elf konnte sich kaum befreien, weil die Hausherren viele schnelle Ballverluste provozierten, spritziger, agiler und deutlich spielfreudiger. Die KT zeigte sich in hinterster Reihe stets auf der Höhe und ließ nichts anbrennen, zu harmlos war die BT, die sich häufig im Abwehrnetz des Kontrahenten verstrickten.

So war es auch nicht verwunderlich, dass man Mitte der zweiten Hälfte schnell mit 1:3 zurücklag.

Hoffnung sollte aber nochmals aufkeimen, als John aus spitzem Winkel kraftvoll den Außenpfosten traf. Mehr als ein kurzes Strohfeuer war dies aber nicht, weil die KT-Elf in den entscheidenden Momenten eiskalt, aber auch unter Zuhilfenahme von individuellen Fehlern der Hintermannschaft, zuschlug.

Der Auftritt der BT war bis auf den ordentlichen Spielbeginn im Übrigen komplett enttäuschend. Erst in der Schlussphase kamen die Blau-Weißen wieder ein wenig auf.

Geschockt? Niedergeschlagen? All das sind wir absolut nicht. Wir wissen, wo wir vor einem Jahr standen, wir wissen, was wir alles bislang erreicht haben, Niederlagen hauen uns nicht um, wir kommen gestärkt wieder…

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