Saisonabschlußfahrt der F2 – das Volksparkstadion aus anderer Perspektive

„Puh, stinkt das hier.“ Mit diesen Worten wurde unser Guide Finn im Volksparkstadion begrüßt. Die Nachwirkungen des Bundesligaspiels gegen RB Leipzig waren noch deutlich riechbar.Am Samstag holten Spieler und Trainer der F2 ihre letztjährige Saisonabschlussfahrt, welche aufgrund des G20-Gipfels kurzfristig ausfiel, mit einer Besichtigung und Führung des Volkparkstadions, nach.

Die erste Station war die letzte Sitzreihe unterm Stadiondach. Für einige Kinder ging es gleich wieder runter – „oh, oh das ist aber hoch, mir wird ganz schwindelig“. Also schnell wieder runter.

Lieber wurden die herumliegenden leeren Getränkebecher als Fußball benutzt.

Anschließend ging es durch die Stadionkatakomben zur „Pressekonferenz“.

Im Presseraum, in dem die Journalisten vor und nach dem Spiel die Trainer und Spieler mit Fragen nerven, bekommen die Journalisten auch noch leckeres Catering.

Angekommen in der Mixzone, wo die Fernsehteams nach dem Spiel auf die Spieler warten, trennen sich die Wege beider Mannschaften, um in die Kabine zu gehen. Und da waren  wir auch schon vor dem Heiligtum eines jeden HSVer, dem Raum, in dem sich Hunt, Diekmeier, Papadopoulos, etc. auf das Spiel vorbereiten.

Aber die Heimkabine ist tabu ergo ab zur Gästekabine. Trotzdem ist diese Kabine für viele junge Spieler ein Höhepunkt der Führung, groß ist sie, mit Ermüdungsbecken, aber eher schlicht als luxuriös.

Und wo geht es nach dem Anziehen der Spielerkluft hin? Natürlich auf den Rasen. Falsch gedacht, das Betreten des heiligen Rasens war selbst den jungen Besuchern leider nicht erlaubt. Der wird gehegt und gepflegt, damit ihn die HSV-Profis und ihre Gegner alle zwei Wochen umpflügen können. Selbst die beheizte Reservebank durfte über den Kunstrasen nicht betreten werden. Was nun hier für ein Schaden entstehen kann, kann keiner beantworten.

Vor dem gemeinsamen Mittagessen in der „Raute“ ging es noch durch das HSV-Museum und brachte nahezu alle Kinderaugen zum Leuchten. Ein Muß und Highlight für jeden HSV-Fan quasi eine Schatzkammer. Auch bei der anschließenden Videostation mit historischen Material über die erfolgreiche HSV-Vergangenheit blieben einige Münder noch lange nach dem Film auf. Tja, lange ist es her…

Nach Pommes Frites, Apfelschorle und Chicken McNuggets ging es mit müden und geschafften, aber völlig glücklichen Siebenjährigen wieder Richtung Heimat.

 

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